Beitragsanalyse

Das Konzept einer interaktiven Benutzeroberfläche für das ORF-Kulturmagazin Kulturmontag entwicklen wir exemplarisch an einer Ausgabe der Sendung (Ausstrahlung 27.4.2015), die in diesem Fall aus acht Beiträgen besteht:

Beitrag 1: Wie tolerant ist Österreich?

Beitrag 2: Interview mit Juan Diego Florez

Beitrag 3: Von der Bibel bis Facebook

Beitrag 4: Swarovski Kristallwelten

Beitrag 5: Designmesse in Mailand

Beitrag 6: Emin vs. Schiele

Beitrag 7: Kärntens Kulturlandschaft

Beitrag 8: Donau-Festival

Wir wollen die einzelnen Beiträge jeweils auf verschiedene inhaltliche Parameter untersuchen. So lassen sich sowohl Verknüpfungen zwischen den einzelnen Beiträgen, als auch Anknüpfungspunkte für über die Sendung hinausgehende Zusatzinformationen, die in einen interaktiven Webauftritt einfließen können, erkennen. Die Parameter die wir wählen sind:

„Thesen, Themen und Fragestellungen“: Hier wird der Beitrag auf seinen inhaltlichen Schwerpunkte untersucht, was die Verknüpfung mit den anderen Beiträgen vorbereitet.

„Drehorte“: Eine interaktives Webinterface bezieht eventuell die Verrottung der einzelnen Beiträge mit ein, weswegen sie hiermit erfasst wird.

„Ergänzungen“: Hiermit werden inhaltliche Punkte berücksichtigt, die der Beitrag anspricht, jedoch nicht weiter ausführt. Das Webinterface kann hier weitere Informationen liefern.

„Fazit des Beitrags“: Der Kern des Beitrags in einem Satz, was sowohl Übersicht schafft als auch im Hinblick auf mögliche Teaser (Vorschaubilder und Texte) zur Generierung von Klicks relevant werden kann.

Für den Beitrag „Kärntens Kulturlandschaft“ halten wir fest:

Beitrag 6: Kärntens Kulturlandschaft (TC: 01:50:56)

Thesen, Themen und Fragestellungen

  • „Das Jahr des Brauchtums“: Brauchtum wird finanziell überproportional unterstützt
  • Kulturpolitik Kärntens
  • Wie wirken sich die Budgetkürzungen im Kulturbereich auf Kärnten aus?
  • welchen Stellenwert haben Tradition und Heimatwerte? Wo wird es unverhältnismäßig?
  • Kulturarbeit in Kärnten ist schwierig
  • Spannungsfeld von moderner Kulturarbeit und traditionellen Werten
  • wie lockt man kulturell Interessierte nach Kärnten?
  • Regisseur und Schauspieler Marjan Stikar sinngemäß: „junge Kreative sollten wo anders hingehen“
  • Schriftsteller: Josef Winkler

Drehorte

  • Freilichtmuseum, Kärnten
  • Bad Eisenkappel, Kärnten

Ergänzungen

  • weitere Kulturinitiativen in Kärnten
  • Kulturfestival: Transformalia
  • politische Hintergründe
  • Informationen zu fiskalpolitischen Entscheidungen in den letzten Jahren

Fazit des Beitrags

  • eine schöne Landschaft ist nicht genug

Die Konzentration auf einzelne Thesen und ein Fazit hilft uns, Verbindungen zwischen den verschiedenen Beiträgen zu finden. So heißt es an einer Stelle in „Kärntens Kulturlandschaft“, junge Kreative sollten sich in Kärnten keine Hoffnungen auf eine Karriere machen. Im Beitrag „Designmesse Mailand“ hingegen glänzt Österreich im Ausland mit Kreativität und Innovationskraft. Die Gegenüberstellung von Mailand und Kärnten erscheint hier als erste spannende Idee für ein interaktives Webinterface. Weitergehend wollen wir die anderen Beiträge in gleicher Systematik analysieren und weitere Verknüpfungspunkte finden. Wir sind gespannt, wo es damit hingeht.

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